Schutzdienst ode Abteilung C der IPO

cleo2Bei dem sogenannten Schutzdienst (SD) handelt es sich um eine Sportart, die historisch dem Diensthundewesen entstammt.
Heute ist es eine Abteilung, die rein als Sport ausgeführt wird und es werden natürliche Triebe der Hunde wie z. B. Beute- oder Territiorialtrieb genutzt. Dabei steht der Gehorsam deutlich im Vordergrund.


Die Hunden setzen sich am Anfang spielerisch mit Zerrspielen z.B. mit einem Jutelappen oder einer Rolle mit einem sogenannten Figuranten auseinander.
Der Hund lernt im Aufbau den Umgang mit seiner Kraft und lernt vor allem seine Triebe dem Gehorsam gegenüber dem Hundeführer unterzuordnen.

MeFleur Cnschen, die sich noch nie mit dem Schutzdienst auseinandergesetzt haben, fürchten, dass dort Hunde auf Menschen "gehetzt" werden oder sogar "scharf" gemacht werden.
Die Wahrheit hat nichts mit diesen Vorstellungen zu tun.
Der Schutzdienst ist eine Sportart, die Hund wie auch Hundeführer sehr viel Spaß macht.
Selbst direkt nach dem Schutzdienst kann jeder den Hund anfassen - unsere Hunde schmusen begeister mit unserem Figuranten nach getaner "Arbeit".
Es geht ihnen rein um die im Schutzdienst zu ergatterne Beute - der sogenannte Schutzarm.

Machen Sie sich also gerne vor Ort ein Bild von der Schutzdienstausbildung und entscheiden dann, ob das was für Sie und Ihren Hund ist.

Sprechen Sie uns gerne an!

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Die Unterordnung, Grundgehorsam und Sozialverträglichkeit (Abteilung B der IPO)

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Die Unterordnung (UO) setzt sich aus verschiedenen, klassischen Gehorsamsübungen wie "Fußlaufen", "Sitz", Platz, "Steh" oder auch "Bringübungen" zusammen.
Aufgebaut wird die Unterordnung durch die Anwendungen der modernen Lerngesetzte spielerisch mit Leckerli und/oder Spielzeug.
Gerade diese intensive Auseinandersetzung der Hundeführer mit den Trieben und Veranlagungen der Hunde ist immer wieder spannend und macht riesig Spaß! Bei dieser Beschäftigung kann man eine tolle Bindung zum Hund  erreichen.


Zur Begleithundprüfung (BH), die für alle Hundesportarten der Einstieg bzw. auch eine Voraussetzung ist, gehört auch die Unterordnung. Hier muss der Hund neben dem Grundgehorsam auch noch eine Solzialverträglichkeit und vor allem einen Verhaltenstest im Umgang mit Fahradfahrern, Joggern, Autos und anderen alltäglichen Situationen nachweisen. Diese Sozialverträglichkeit wird in der Unterordnung mittrainiert und nimmt einen großen Stellenwert ein.

Zusätzlich zur Ausbildung in der Unterordnung bieten wir eine sogenannte Gruppenarbeit an. Dort wird in der Gruppe vor allem an der Sozialverträglichkeit der Hunde gearbeitet. So lernt das Team Mensch/Hund unter Ablenkung Gehorsam und andere Hunde zu akzeptieren oder optimaler Weise bei der "Arbeit" zu ignorieren.
Diese Übungen helfen immens beim Umgang mit unseren Hunden in alltäglichen Situationen wie Hund/Hund-Begegnungen oder auch im Straßenverkehr.

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Unser Angebot für Sie

 

Wir sind ein erfahrenes Team von Liebhabern des Hundesports. Traditionell bieten wir alle Abteilungen der Internationalen Prüfungsordung des VdH (Verband deutsches Hundewesen) für die sogenannten Gebrauchshunde an. Zu den Gebrauchshunden zählen neben dem Boxer die Schäferhunde, Rottweiler, Airedaleterrier, Hovawart, Dobermann, Riesenschnauzer und der Bouvier.
Natürlich sind auch alle anderen Rassen und Mischlinge herzlich willkommen!
Die Ausbildung teilt sich dabei in den Grundgehorsam mit Sozialverträglichkeit in der Gruppe, die Fährtenarbeit, die Unterordnung und den sogenanten Schutzdienst auf (IPO).

 

BK A                  BK B                     BK CJ     

         Fährte                                      Unterordnung                             Schutzdienst

 

 

 

 

Die Fährte oder Abteilung A der IPO

cj aBei der Fährte handelt es sich um eine sehr natürliche Beschäftigung des Hundes, da der Hund zu den ausgesprochenen Nasentieren gehört. Dabei wird dem Hund beigebracht, eine von einem Menschen gelegte Fährte (keine Sichtspur) und diverse Gegenstände (Holz, Textil, Leder oder Kunststoff) mit der Nase wiederzufinden. Hunde sind dabei zu erstaunlichen Leistungen fähig, die für den Menschen als Augenwesen einfach nicht leistbar sind.

Durch das Legen der Fährte werden Mikroorganismen im Boden zerstört, aus Pflanzen treten Säfte aus und der Fährtenleger verliert mikroskopischkleine Hautschuppen. Aus diesen Gerüchen und deren Gährungsprodukten setzt sich der Fährtenmischgeruch zusammen, den der Hund verfolgt.

Die Ausbildung in der Fährte kann schon im relativ frühen Junghundalter begonnen werden, da sie mit Hilfe von Futter oder Spielobjekten aufgebaut wird.
Die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Fährte reicht vom einfachen U-Schema mit 2 Gegenständen bis zu 1800 Schritt langen Fährten, die 7 Gegenstände beinhalten, von einer fremden Person mehrfach gekreutzt und erst nach 3 Stunden abgesucht werden.
Die Profis unter den Fährtenfreaks streben die Fährtenhundprüfung 2 (FH 2) bzw. die IPO FH an, in der auch alle überregionalen Prüfungen wie die Landesmeisterschaften, die Deutsche Meisterschaft, die ATIBOX FH WM oder die VDH Meisterschaft ausgetragen werden.

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Warum ein Boxer?      Einmal Boxer immer Boxer!        nützliche Links


Warum der Boxer mein Hund ist?

Weil er kurzhaarig-glatt, nicht zu gross noch zu klein ist.

Weil er körperlich derb - charakterlich fein ist.

Weil er intelligent und originell ist.

Weil er folgsam, kein Freund von Gezänk und Gebell ist

Auch kein Spielzeug der Halbweltkein modischer Putz ist.

Sondern immer ein achtungsgebietender Schutz ist.

Weil er unbestechlich, voll Kraft und voll Mut ist.

Aber trotzdem zu Kindern behutsam und gut ist.

Weil er dankbar und treu bis zur letzten Stund´ ist.

... genügt das als Antwort, warum er mein Hund ist?

Einmal Boxer - immer Boxer!

Der Boxer gehört zu den ältesten Gebrauchshunden. Als Vorfahren gilt der kleine Brabanter Bullenbeißer, der ursprünglich zum Stellen und Packen von Wild gezüchtet wurde.
Ende das 19ten Jahrhunderts fanden sich im Raum München Anhänger dieser Hunde zusammen und gründeten 1895 den Boxer Klub München e. V.
Die Entwicklung des Boxers und des Boxerklubs finden Sie in der Chronik des Boxer Klubs.

Der Boxer ist ein mittelgrosser, glatthaariger, stämmiger Hund mit kurzem, quadratischem Gebäude und starken Knochen. Die Muskulatur ist trocken, kräftig entwickelt und plastisch hervortretend. Die Bewegungen sind lebhaft, voll Kraft und Adel. Der Boxer darf weder plump noch schwerfällig, noch leibarm oder windig erscheinen [Quelle: Standard Boxer Klub München].

Der Boxer ist ein idealer Familienhund, eignet sich aber ebenso hervoragend als Begleit-, Fährten- oder Gebrauchshund. Er gilt als sehr kinderlieb, pflegeleicht, hat aber zuweilen seinen eigenen Kopf :)

Zur Zeit werden jährlich ca. 1700 Boxerwelpen neu ins Zuchtbuch eingetragen. Boxer gibt es in den Farbschlägen gelb, gestromt oder weiß, wobei die weissen Boxer keine Zuchtzuasung bekommen.

 

Einmal Boxer - immer Boxer ist ein Motto, das die meisten Boxerbesitzer unterschreiben würden.
Der Boxer hat einfach ein besonderes Wesen und durch seine Mimik und Ausdrucksweise erobert er seine Menschen meist im Sturme.
Boxer haben zuweilen ihren eigenen Kopf und versuchen den auch -vor allem in der Pubertät- durchzusetzen. Daher ist eine Grunderziehung eines Boxer möglichst schon ab dem Welpenalter ratsam.
Dem kleinen Boxer wird spielerisch nach modernen Erkenntnissen der Lerngesetzte unter Einbeziehung ihres speziefischen Wesens der an die Grundkommandos wie sitz, platz, hier und fuß herangeführt. Dabei werden die natürlichen Veranlagungen der Rasse genutzt.

BK IPO

 

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